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Einsatzübung im Engelbergtunnel am 01.11.04
In der Nacht vom 31.10. auf den 01.11. war der Engelbergtunnel bei Leonberg zwischen 22.00
und 4.00 Uhr voll gesperrt. Im 2,5 Kilometer langen Tunnel war durch einen Stromausfall das
Licht und die Tunnelbelüftung ausgefallen. Die Notversorgung funktionierte ebenfalls nicht.
Dadurch waren einige Autofahrer so irritiert, dass es zu einem Massenunfall mit 150 Fahrzeugen,
darunter Lastwagen und Busse, kam. Insgesamt waren rund 200 Menschen von diesem Unfall betroffen.
Dies führte dazu, dass zwischen Böblingen und Ludwigsburg insgesamt 560 Einsatzkräfte alarmiert
wurden.
Es handelte sich allerdings nur um eine Großübung, die vom Regierungspräsidium Stuttgart
angeordnet wurde. Beteiligt waren die Landratsämter Böblingen und Ludwigsburg. Eingesetzt
waren aus dem Landkreis Ludwigsburg die Feuerwehren aus Gerlingen, Ditzingen und Ludwigsburg,
die Ortsverbände Bietigheim-Bissingen und Ludwigsburg des Technischen Hilfswerks (THW), der
Kreisverband Ludwigsburg des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Arbeiter Samariter Bund (ASB)
Ludwigsburg und die Stadtverwaltungen aus Gerlingen und Ludwigsburg
Der Ortsverband Ludwigsburg war ab 1.00 Uhr mit 18 Helfern, dem LKW Ladebordwand, dem
Mannschaftstransportwagen, dem Beleuchtungskraftwagen und dem Gerätekraftwagen II im
Einsatz, um das Tunnelportal, den Bereitstellungsraum und die Verletztensammelstelle
auszuleuchten.
(12.11.2004)
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