Das Technische Hilfswerk Ludwigsburg stellt Streckenposten für zwei Sportgroßveranstaltungen und sorgt so für die Sicherheit der Sportler
und Zuschauer.
Der Ludwigsburger Citylauf hat bereits seit Jahren seinen festen Platz im Terminkalender des Technischen Hilfswerks (THW) Ludwigsburg.
Auch dieses Jahr, am 14. Juni, trugen die ehrenamtlichen Helfer wieder zur Vorbereitung und zum sicheren Ablauf der Großveranstaltung bei.
Mit einem Lastkraftwagen wurden Tische, Bänke, Trinkwasser und weiteres Material für den Aufbau der Versorgungsstationen für die rund 5000
teilnehmenden Läufer transportiert. Auch am Aufbau der Stationen beteiligten sich die 26 Ludwigsburger THW-Helfer, die dieses Jahr sogar
noch von acht Kameraden des Stuttgarter THW-Ortsverbandes verstärkt wurden.
Erstmalig bildeten dieses Jahr das Technische Hilfswerk Ludwigsburg und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Ludwigsburg eine gemeinsame Einsatzleitung
und koordinierten zusammen die Standorte der Streckenposten. So sorgten die ehrenamtlichen Helfer von DRK und THW gemeinsam für die Sicherheit
der Läufer und Zuschauer sowie im Notfall für deren medizinische Versorgung.
Auch beim Abbau nach dem Ende des Citylaufes wirkten die Ludwigsburger THWler tatkräftig mit.
Die gelungene Zusammenarbeit von Technischem Hilfswerk und Deutschem Roten Kreuz wurde mit einem gemeinsamen Abendessen in der Kantine des
THW Ludwigsburg beendet und soll im nächsten Jahr wiederholt und ausgebaut werden.
Nur eine Woche später folgte die nächste sportliche Großveranstaltung, der "Stuttgarter Zeitung-Lauf". Über 23000 Teilnehmer waren hier in den
Disziplinen Halbmarathon, 8.2-km-Lauf, Nordic Walking, Handbikefahren und Inlineskating gemeldet. Auch das Technische Hilfswerk stellte
dafür ein Großaufgebot an Einsatzkräften bereit: Über hundert Helfer aus acht Ortsverbänden der Region Stuttgart hatten die Aufgabe, als
Streckenposten den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sicherzustellen.
Acht THW-Helfer aus Ludwigsburg bildeten mit sechs Kameraden des THW-Ortsverbandes Leonberg und drei Kameraden des Ortsverbandes Stuttgart
einen gemeinsamen Einsatzabschnitt und sicherten einen rund drei Kilometer langen Teil der Laufstrecke ab. Zahlreiche Sanitäter des Deutschen
Roten Kreuzes und der DLRG waren ebenfalls in diesem Abschnitt postiert und standen im Notfall für die medizinische Versorgung der Läufer bereit.
Die mit bis zu 33 Grad sehr hohe Temperatur stellte extreme Anforderungen an die Läufer. Viele Sportler entschieden sich daher bereits vor
Beginn der Läufe, die Teilnahme abzusagen. Über 300 Teilnehmer mussten den Lauf mit Kreislaufproblemen abbrechen und ärztlich versorgt werden.
Die Ludwigsburger THW-Helfer unterstützten dabei in ihrem Streckenabschnitt die Sanitäter von DRK und DLRG bei der medizinischen Erstversorgung.
In zahlreichen Fällen mussten sogar per Funk Notarzt und Rettungswagen angefordert werden. Besonders der Lauf der Inlineskater wurde mit Sorge
erwartet: Durch das hohe Tempo der Läufer wäre hier bei einem Sturz mit besonders schweren Verletzungen zu rechnen. Auch hier standen die
THW-Helfer zusammen mit Sanitätern anderer Organisationen bereit, um im Notfall Erste Hilfe zu leisten. Zum Glück kam es bei diesem Lauf im
Einsatzbereich der Ludwigsburger THW-Helfer zu keinen schweren Stürzen.
(03.07.2008)
Text: N. Decker
Bilder: W.R. Damke
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