Der Sommer kam, und das 8. Ditzinger Maislabyrinth öffnete seine Pforten. Pünktlich zum Eröffnungswochenende hatte die
Landwirtsfamilie Siegle strahlenden Sonnenschein bestellt.
In diesem Jahr übernahmen die Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) aus Ludwigsburg die Bewirtung am ersten der neun
Wochenenden. Doch nicht nur Rote Würste, Fleischbrote und Pommes gab es am 13. und 14. Juli für die Besucher, die zumeist
nach gut einer Stunde hungrig und durstig aus dem Labyrinth herauskamen, das THW zeigte auch einige seiner Fahrzeuge und
Einsatzmöglichkeiten.
Der Ortsverband Ludwigsburg stellte unter anderem die „Allzweckwaffen“ des THW, den Gerätekraftwagen I und den Gerätekraftwagen
II, aus. Außerdem gab es auch den neuen Gerätekraftwagen I des Ortsverbandes Leonberg zu besichtigen. Eine THW-Pumpen in einem
kleinen Wasserbecken sorgte bei vielen kleinen Besuchern für eine willkommene Abkühlung.
Auch die THW-Jugend aus Ludwigsburg zeigte ihr Können. Die Junghelfer hatten ausschließlich aus Hölzern und Leinen einen gut 30
Meter langen Steg gebaut. Solche Stege werden im THW auch bei Einsätzen zur Überwindung von Hindernissen eingesetzt.
Ein weiterer Höhepunkt war der Beleuchtungskraftwagen aus dem Jahre 1964. Das Fahrzeug hat einen Hydraulikmast mit zehn Metern
Höhe und elf 1.500 Watt starken Halogenstrahlern. Damit konnte der Verpflegungsbereich und ein Teil des Labyrinths am Abend
taghell ausgeleuchtet werden.
Die Vorarbeiten für den gut 25.000 Quadratmeter großen Irrgarten sind natürlich erheblich. Und so sicherte sich die Familie
Siegle auch hierbei die Unterstützung der ehrenamtlichen THW-Helfer. Am Samstag vor der Eröffnung traf die Jugendgruppe auf
dem Maisfeld ein, um die verschlungenen Pfade auf einer Länge von 2,5 Kilometern mit Holzhackschnitzeln auszustreuen. Durch
den Einsatz von mehreren hundert Schubkarrenladungen Holzhackschnitzeln können auch Besucher mit leichtem Schuhwerk problemlos
das über zwei Meter hohe Maisfeld erkunden.
(31.07.2007)
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