Bei einer nächtlichen Verkehrskontrolle der Ditzinger Polizei sorgte das Technische Hilfswerk (THW) aus Ludwigsburg in der Nacht von
Samstag auf Sonntag für helle und gut abgesicherte Kontrollstellen.
Die Polizei forderte das THW-Ludwigsburg an, um zwei Kontrollstellen mit Pylonen und Blitzleuchten abzusichern und mit Scheinwerfern
auf Stativen auszuleuchten. Dadurch wird vor allem für mehr Sicherheit für die Polizeibeamten gesorgt.
Insgesamt sechs ehrenamtliche Helfer rückten am Samstagabend um 22.00 Uhr mit drei Fahrzeugen zur ersten Kontrollstelle im Kreuzungsbereich
Lingwiesenstraße/Stuttgarter Straße in Münchingen aus. Der Beleuchtungskraftwagen verfügt über ein Notstromaggregat mit einer Leistung von
48 Kilowatt und über einen Hydraulikmast mit zehn Metern Höhe und elf Halogenstrahlern mit jeweils 1.500 Watt. Ein weiteres Fahrzeug wurde
eingesetzt, um weitere Halogenscheinwerfer und Stative zu transportieren. Für eventuell erforderliche Blutentnahmen wurde der
Mannschaftstransportwagen der Jugendgruppe bereitgestellt. Außerdem kam der erst kürzlich beschaffte so genannte Powermoon zu Einsatz.
Er sorgt für ein gleichmäßiges, angenehmes und nahezu blendfreies Licht, wodurch der passierende Straßenverkehr nicht durch grelles
Flutlicht gestört oder gefährdet wird. Die 1.000 Watt starke Metalldampflampe ermöglicht tageslichtähnliche Lichtverhältnisse
(praktisch ohne Schatten) in einem Radius von 25 Metern.
Nach einigen Stunden wurde die erste Kontrollstelle abgebaut und alle Einsatzkräfte fuhren zur zweiten Kontrollstelle. An der B 295 am
Ortseingang von Ditzingen bauten die THW-Helfer die Stative mit den Scheinwerfen und die Absperrung schließlich wieder auf.
Als der Einsatz gegen 4.00 Uhr beendet wurde, zeigte sich das Ergebnis der Kontrolle: Wie bundesweit immer wieder berichtet, waren auch
hier mehr Fahrer unter Drogeneinfluss als unter Alkoholeinfluss unterwegs. Außerdem gab es einen Verstoß gegen das Waffengesetz zu verzeichnen.
Bereits mehrfach unterstützte das THW-Ludwigsburg die Polizei bei Verkehrskontrollen im Rahmen der Amtshilfe. Diese gute Zusammenarbeit
wird auch in Zukunft fortgesetzt.
(23.02.2006)
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